„MAMA – ein Manifest“ (AT) – Work-in-Progress Showing
„MAMA – ein Manifest“ (AT) ist der Auftakt einer dreiteiligen Stückentwicklung über Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft als gesellschaftlich überformte, zutiefst persönliche Lebensereignisse.
Der Druck, Mutter zu werden, ist auch in unserer emanzipierten Gesellschaft noch stark spürbar, während die sozialen und beruflichen Bedingungen kaum auf die Bedürfnisse von Müttern ausgerichtet sind.
Laura Sophia Becker – Schauspielerin/ Theatermacherin
und
Diane Gemsch – Tänzerin/Choreographin
erforschen in einem Work-In-Progress Showing diese Widersprüche und suchen Antworten auf Fragen, mit Humor, Wut und Poesie. Im Anschluss an das Showing freuen wir uns über Austausch mit dem Publikum und Feedback.
Wie sprechen wir über Schwangerschaft und Geburt?
Wie politisch ist Schwangerwerden?
Was bedeutet Mutterschaft in der Schweiz heute?
Die erste hier vorgestellte Episode stellt zwei gegensätzliche Frauenfiguren in den Mittelpunkt: Eine erfolglose Schauspielerin und eine esoterische Influencerin. Die eine wird ungeplant schwanger, die andere möchte es werden. Beide werden mit Ratschlägen, Glaubenssätzen und Warnungen von aussen überhäuft und müssen sich fragen, was Schwangersein und Mutter werden alles bedeutet.

